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Start-up: Luminovo: Frisches Geld für Software gegen den Chipmangel

Aug 18, 2022

per E-Mail benachrichtigt werden. Standort erkennen Zu den weiteren Geldgebern gehören Tencent, Verve Ventures und Khadjavi Capital Partners sowie die bereits bei Luminovo engagierten Investoren La Famiglia und Cherry Ventures. Investoren schätzen die „allumfassende“ Software Die Elektronikbranche sei unglaublich komplex und verlasse sich in weiten Teilen immer noch auf veraltete Kommunikationsmethoden, sagt Christian Meermann, Gründungspartner bei Cherry Ventures. Das gehe auf Kosten von Produktivität und Skalierbarkeit. Luminovo sei der einzige Anbieter, der „dieses Problem mit einer allumfassenden modernen Software-Suite löst“. Seit Frühjahr 2021 vertreibt Schaal seine Software „Lumiquote“ – der Münchener hat eigenen Angaben zufolge bereits rund 50 Elektronikproduzenten unter Vertrag. „Lumiquote“ ist an die Datenbanken der Elektronik-Distributoren und auch von Herstellern der Bauelemente angebunden, also etwa den Chip-Produzenten. So sind die Kunden stets informiert, wie viel einzelne Bauteile kosten und ob und wann sie verfügbar sind. „Wir sind auf der Mission, die gesamte Wertschöpfungskette der Elektronik effizienter, effektiver und wirkungsvoller zu gestalten“, meint Schaal. Im Herbst übernahm der Elektrotechniker Schaal zudem den Wettbewerber Electronic Fellows aus Wiesbaden. Das Start-up hat ein Programm entwickelt, mit dem Leiterplattenhersteller in kürzester Zeit digital Angebote erstellen können. Eine Aufgabe, die zuvor hauptsächlich händisch erfolgte und sehr aufwendig gewesen ist. Durch die Akquisition bekam Luminovo ein zweites verkaufsfertiges Produkt. Im Masterstudium beschäftigten sich Schaal und sein Mitgründer Timon Ruban in Kalifornien erstmals intensiv mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Deep Learning. Zurück in Deutschland gründeten beide vor knapp fünf Jahren Luminovo zunächst als eine Art KI-Beratung, ehe die Idee mit der Elektronikindustrie reifte. Investoren waren rasch überzeugt: 2,6 Millionen Euro spülte die erste Finanzierungsrunde in die Kasse. Mitarbeiter von Helsinki bis Nairobi Inzwischen beschäftigt das Start-up rund 50 Mitarbeiter. Jeden Monat kommen im Schnitt drei dazu – und zwar von Helsinki bis Nairobi. Denn in der jungen Firma ist es egal, wo der Bürostuhl steht. Schaal ruft seine Leute lediglich zweimal im Jahr zum persönlichen Treffen zusammen. Es sind nicht zuletzt mittelständische, aber durchaus große europäische Elektronikhersteller, die auf die Software der Bayern setzen. Unternehmen, die in der Öffentlichkeit wenig bekannt sind wie die Augsburger BMK Group, Kessler Systems in Königseggwald oder die Limtronik GmbH in Limburg. Manche wollen nicht genannt werden, es handelt sich laut Schaal aber um einige der größten Lohnfertiger Europas. Infrage kämen als Kunden praktisch alle Firmen, bei denen Elektronik einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung ausmache, zum Beispiel im Maschinenbau oder der Medizintechnik. Sebastian Schaal (Foto: Luminovo) Seit zwei Jahren sind viele Chiptypen nun schon knapp. Das dürfte sich so schnell nicht ändern – und damit Luminovo zugutekommen. „Lieferengpässe sind weit verbreitet“, warnte zuletzt Jochen Hanebeck, Chef des Münchner Halbleiterproduzenten Infineon . Zwar entspannt sich die Lage bei Halbleitern für Smartphones und Computer, weil die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik sinkt. Aber Chips reiferer Technologiegenerationen, wie sie insbesondere die deutsche Industrie benötigt, sind nach wie vor Mangelware. Experten sind überzeugt, dass die Elektronikproduzenten aus den Lieferschwierigkeiten gelernt haben. Peter Fintl, Halbleiterspezialist der Beratungsgesellschaft Capgemini: „Die Industrie stellt sich immer besser auf den Chipmangel ein. Durch angepasste Designs können viele Abnehmer inzwischen auf Alternativen ausweichen, wenn eine Halbleiter-Variante einmal nicht verfügbar ist.“ Chips bleiben noch lange knapp Fintl glaubt aber auch, dass die hierzulande benötigten Chips noch lange nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen werden: „Die großen Investitionen in reifere Technologien starten jetzt. Daher wird es noch einige Jahre dauern, bis die Angebotslücke geschlossen ist.“ Denn es braucht mehrere Jahre, bis die Serienfertigung in einem Chipwerk startet. Mit dem frischen Geld will Schaal sein Team verdoppeln, die Produktentwicklung vorantreiben und den Vertrieb aufstocken. Dieses Jahr hoffte der Unternehmer auf mehr als eine Million Euro Umsatz. Zwei Jahre sollen die Mittel reichen. Und dann? Luminovo könnte durchaus für Konzerne interessant sein. So hat Siemens vergangenes Jahr den Konkurrenten Supplyframe für 700 Millionen Dollar geschluckt. Supplyframe bringt unter anderem Kunden, die Leiterplatten suchen, und Anbieter zusammen. Die US-Firma verdient ihr Geld zum Beispiel mit Werbung, mit dem Verkauf der besten Platzierungen bei den Suchmaschinenergebnissen und mit Softwarelösungen. Schaal selbst treibt derweil ein ganz anderes Ziel um: Er hofft, dass die Kunden mit seiner Software bis 2025 eine Million Elektronikprodukte entwickeln. Es wäre der endgültige Beweis, dass „Lumiquote“ hält, was der Gründer verspricht.

Start-UP Team

2 Team Members

Start-UP has 2 team members, including former Chief Operating Officer, Brice Gumpel.

Name

Work History

Title

Status

Arnold Hur

Founder

Former

Brice Gumpel

Nomura, Morgan Stanley, and Walt Disney Enterprises

Chief Operating Officer

Former

Name

Arnold Hur

Brice Gumpel

Work History

Nomura, Morgan Stanley, and Walt Disney Enterprises

Title

Founder

Chief Operating Officer

Status

Former

Former

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