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Hypo Tirol Bank : Märkte am Morgen - 14.05.2019

May 14, 2019

0 Nachricht : Märkte am Morgen - 14.05.2019 Zu Beginn der Woche bleibt der Handelsstreit zwischen den USA und China das beherrschende Thema am Ölmarkt. AKTIEN DEUTSCHLAND: - LEICHTE ERHOLUNG - Nach dem sehr schwachen Wochenbeginn stehen die Vorzeichen für den deutschen Aktienmarkt am Dienstag auf Stabilisierung. Der Broker IG schätzt den deutschen Leitindex am Montag rund zwei Stunden vor Handelsbeginn um 0,18 Prozent höher auf 11 898 Punkte ein. 'Nach den starken Verlusten gestern treten jetzt erste Schnäppchenjäger aufs Parkett', prognostiziert Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Nach der Eskalation im Handelskrieg mit China ruderte US-Präsident Donald Trump wieder etwas zurück. USA: - KRÄFTIGE KURSVERLUSTE - Der eskalierende amerikanisch-chinesische Handelskonflikt hat die Anleger an den US-Aktienmärkten am Montag vergrault. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Minus von 2,38 Prozent bei 25 324,99 Punkten. Mit einem höheren Tagesverlust war der US-Leitindex zuletzt am 3. Januar 2019 aus dem Handel gegangen. Der breit gefasste S&P 500 fiel am Montag um 2,41 Prozent auf 2811,87 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte gar um 3,46 Prozent auf 7324,13 Punkte ab. Damit endete der Index mit dem höchsten Tagesminus seit Anfang Dezember. ASIEN: - KURSVERLUSTE - Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag etwas schwächer tendiert. Das bestimmende Thema bleibt der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nach der jüngsten Eskalation im Handelskrieg mit China ruderte US-Präsident Donald Trump wieder etwas zurück. Er hat nach eigenen Angaben noch nicht über eine weitere Verschärfung der Gangart entschieden. Chinas CSI 300 büßte 0,18 Prozent ein. Hongkongs Hang Seng sank nach dem Feiertag am Montag mit 1,58 Prozent deutlicher. In Japan gab der Nikkei 225 zuletzt 0,67 Prozent auf 21 049 Zähler ab. DEVISEN Der Eurokurs hat sich am Montag im US-Handel vor dem Hintergrund des amerikanisch-chinesischen Zollstreits nur wenig bewegt. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1232 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1245 (Freitag: 1,1230) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8893 (0,8905) Euro gekostet. Nachdem die Vereinigten Staaten Ende vergangener Woche Importzölle auf chinesische Waren erhöht hatten, schlug China am Montag zurück und hob seinerseits Einfuhrzölle auf amerikanische Produkte an. Daraufhin geriet der US-Dollar zunächst ebenso unter Druck wie die Währung Chinas, der Yuan. ROHSTOFFE Der Brent-Ölpreis hat sich am Montagvormittag etwas fester gezeigt. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen 11.00 Uhr in London bei 71,72 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Freitag notierte der Brent-Future zuletzt bei 70,62 Dollar. Zu Beginn der Woche bleibt der Handelsstreit zwischen den USA und China das beherrschende Thema am Ölmarkt. Der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, hatte sich zuletzt beschwichtigend geäußert. Die nächste angedrohte Eskalationsstufe im Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften der Welt werde nicht allzu schnell folgen. 'Das wird einige Zeit dauern', sagte Kudlow am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. 'Es könnten ein paar Monate sein.' Angesichts der festgefahrenen Handelsgespräche mit China hatten die USA in der Nacht zum Freitag die Anhebung der Sonderabgaben auf Importe aus China im Wert von 200 Milliarden Dollar in Kraft gesetzt. Ohne eine Annäherung beider Seiten sollen Sonderzölle in Zukunft auf alle Importe chinesischer Waren im Wert von insgesamt rund 500 Milliarden US-Dollar ausgeweitet werden. Der Preis für OPEC-Öl ist am Freitag auf 70,66 Dollar pro Barrel gestiegen. Am Donnerstag hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 69,66 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen. Der Goldpreis zeigte sich kaum bewegt. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 1.283,83 Dollar (nach 1.287,16 Dollar am Freitag) gehandelt. ANLEIHEN Der verschärfte Handelskonflikt zwischen den USA und China hat die Kurse deutscher Staatsanleihen am Montag nach oben getrieben. Bis zuletzt stieg der Terminkontrakt Euro-Bund-Future um 0,30 Prozent auf 166,55 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen fiel auf minus 0,28 Prozent. Im Handelsstreit mit den USA hat China auf höhere US-Zölle reagiert und hebt seinerseits Abgaben auf zahlreiche US-Produkte an. Vom 1. Juni an werden die Zölle auf die betroffenen Waren erhöht. Je nach Produkt gelten dann Größen von 10, 20 oder 25 Prozent. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump China noch vor Vergeltungsmaßnahmen gewarnt. Eine Eskalation des Handelsstreits stellt eine Gefahr für das Weltwirtschaftswachstum dar. Als sicher geltende deutsche Staatsanleihen waren gefragt. Durch die Verunsicherung wurden auch die Anleihemärkte südeuropäischer Staaten belastet. So stiegen insbesondere in Italien, Spanien, Portugal und Griechenland die Renditen deutlich an. Hypo Tirol Bank AG veröffentlichte diesen Inhalt am 14 Mai 2019 und ist allein verantwortlich für die darin enthaltenen Informationen. Unverändert und nicht überarbeitet weiter verbreitet am 14 Mai 2019 06:23:05 UTC.

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