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Haier Smart Home Co.,Ltd.: Dividendenbekanntmachung D-Share

Aug 17, 2021

: Dividendenbekanntmachung D-Share 17.08.2021 | 16:05 Nachricht : *Erforderliche Felder Haier Smart Home Co.,Ltd. : Dividendenbekanntmachung D-Share17.08.2021 / 16:04Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.---------------------------------------------------------------------------DividendenbekanntmachungHaier Smart Home Co., Ltd.Qingdao, Provinz Shandong, Volksrepublik ChinaDie ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft vom 25. Juni 2021 hatbeschlossen, je D-Namensstammaktie eineDividende pro Aktie in Höhe von EUR 0,04756088 bruttoDividende pro Aktie in Höhe von EUR 0,04280479 abzgl. 10% Quellensteuer inChinazahlbar ab 20. August 2021für das Geschäftsjahr 2020 auszuschütten. Dividendenberechtigt sinddiejenigen Aktionäre, für die am 19. August 2021 (Stichtag) Aktien derGesellschaft verbucht sein werden.Der Wechselkurs von 1 EUR = 7,6954 RMB richtet sich nach demDurchschnittswechselkurs der letzten 5 Arbeitstage vor der Hauptversammlung.Die Notierung der Aktien der Gesellschaft erfolgt im Teilbereich desregulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten an der FrankfurterWertpapierbörse (Prime Standard) am 20. August 2021 "ex-Dividende".Die Auszahlung der Dividende über die Clearstream Banking AG erfolgt unterAbzug einer chinesischen Quellensteuer in Höhe von 10%. Die chinesischeQuellensteuer ist grundsätzlich auf die deutsche, auf chinesische Einkünfteentfallende Ertragsteuer anrechenbar, oder kann bei Ermittlung der Einkünfteabgezogen werden.Eine inländische, die Kapitalerträge auszahlende Stelle (also in der Regeldie jeweilige depotführende Stelle) wird die Dividenden einer in derVolksrepublik China ansässigen Gesellschaft an den in Deutschlandunbeschränkt steuerpflichtigen Anteilseigner grundsätzlich unter Abzugdeutscher Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer) auszahlen. Der Steuerabzugbeträgt grundsätzlich 25% zzgl. Solidaritätszuschlag i.H.v. 5,5% (effektiverSteuersatz somit 26,375%) und ggf. zuzüglich Kirchensteuer (abhängig von derindividuellen Konfession und vom Bundesland des Wohnsitzes).Bemessungsgrundlage für die Kapitalertragsteuer ist die Bruttodividende.Die Verpflichtung zum Kapitalertragsteuerabzug besteht für die inländischeauszahlende Stelle grundsätzlich immer, soweit von den Aktionären keine sog.Nichtveranlagungs-Bescheinigung oder kein sog. Freistellungsauftragvorgelegt wurde. Ob die Dividende beim Aktionär tatsächlich steuerpflichtigist, ist für den Kapitalertragsteuerabzug unerheblich. Eine Abstandnahme vomSteuerabzug ist daher u.a. dann möglich, wenn- der Gläubiger der Kapitalerträge eine natürliche, unbeschränktsteuerpflichtige Person ist und diese der inländischen auszahlenden Stelledurch Vorlage des Originals einer gültigen Nichtveranlagungs-Bescheinigungnachweist, dass sie voraussichtlich nicht zur Einkommensteuer veranlagtwird;- der Gläubiger der Kapitalerträge eine natürliche, unbeschränktsteuerpflichtige Person ist und diese einen gültigen Freistellungsauftragerteilt hat. Ein Freistellungsauftrag ist der privatschriftliche Auftrag desGläubigers an den Abzugsverpflichteten, bis zum steuerfreien Höchstbetragvon EUR 801 (bzw. EUR 1.602 bei zusammenveranlagtenEhegatten/Lebenspartnern) keine Kapitalertragsteuer abzuziehen;- der Gläubiger der Kapitalerträge eine steuerbefreite Körperschaft oderinländische juristische Personen des öffentlichen Rechts ist;- beim Gläubiger der Kapitalerträge diese zu den betrieblichen Einkünftenzählen und die Kapitalertragsteuer beim Gläubiger der Kapitalerträgeaufgrund der Art seiner Geschäfte auf Dauer höher wäre als die gesamtefestzusetzende Einkommen- oder Körperschaftsteuer. Dies ist durch eineBescheinigung des für den Gläubiger zuständigen Finanzamts nachzuweisen;- der Gläubiger der Kapitalerträge eine in Deutschland unbeschränktsteuerpflichtige Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse ist,die steuerbegünstigten Zwecken dient. Dies kann beispielsweise Vereinebetreffen. Die Steuerbegünstigung ist durch eine Bescheinigung des für denGläubiger zuständigen Finanzamts nachzuweisen.Zu den jeweils einzelnen Voraussetzungen wird an dieser Stelle auf dieRegelung des deutschen Steuerrechts verwiesen (insb. § 43 Abs. 2, Abs. 3i.V.m. § 44a Einkommensteuergesetz (EStG). Sollte keine Abstandnahme vomKapitalertragsteuerabzug möglich sein, ist vom Abzugsverpflichteten, alsoder inländischen auszahlenden Stelle, zu prüfen, ob die in Höhe desQuellenbesteuerungsrechts des deutsch-chinesischenDoppelbesteuerungsabkommens erhobene chinesische Quellensteuer unmittelbarim Abzugsverfahren auf die Kapitalertragsteuer angerechnet werden kann.Diese Möglichkeit besteht nur, soweit die Dividenden zu den Einkünften ausKapitalvermögen zählen, was insbesondere bei natürlichen Personen mitAktienbesitz im Privatvermögen der Fall ist (§ 43a Abs. 3 S. 1 EStG; BMF vom18.1.2016, BStBl. I 2016, S. 85, Tz. 202). Nach der Übersicht desBundeszentralamts für Steuern ("BZSt") zu den Sätzen der anrechenbarenausländischen Quellensteuern beträgt die anrechenbare chinesischeQuellensteuer 10%, falls keine Befreiung vorliegt. [1] Bei einer Anrechnungder chinesischen Quellensteuer auf die Kapitalertragsteuer durch dieauszahlende Stelle wird die Kapitalertragsteuer im Ergebnis nur in Höhe derDifferenz zu einem Steuerabzug i.H.v. 25% vorgenommen. Ist die Anrechnungder chinesischen Quellensteuer auf die Kapitalertragsteuer durch dieauszahlende Stelle nicht möglich, kann eine Anrechnung der ausländischenSteuer nicht im Abzugsverfahren auf Ebene der auszahlenden Stelle erfolgen.Es verbleibt dem Aktionär sodann die Möglichkeit ggf. imVeranlagungsverfahren eine Entlastung zu erreichen.Die Besteuerung der Dividenden bei in Deutschland unbeschränktsteuerpflichtigen Personen lässt sich überblicksartig wie folgtzusammenfassen:1. Natürliche Personen, die die Aktien im steuerlichen Privatvermögenhalten:- Die Bruttodividende unterliegt grundsätzlich dem besonderenAbgeltungsteuersatz (25% zzgl. Solidaritätszuschlag i.H.v. 5,5% und ggf.Kirchensteuer). Die Steuerschuld gilt durch den ordnungsgemäßen Abzug derKapitalertragsteuer als abgegolten.- Im Rahmen der Veranlagung besteht über die sog. Günstigerprüfung dasWahlrecht, die Bruttodividende zum tariflichen Steuersatz zu versteuern. Indiesem Fall ist die nach § 43 Abs. 3 S. 1 EStG ermäßigte deutscheKapitalertragsteuer auf die Einkommensteuer im Rahmen des § 36 EStGunbegrenzt anzurechnen. Die über § 43 Abs. 3 S. 1 EStG beimKapitalertragsteuerabzug berücksichtigte chinesische Quellensteuer ist aufdie zusätzliche tarifliche Einkommensteuer anzurechnen, die auf diehinzugerechneten Kapitaleinkünfte entfällt (§ 32d Abs. 6 S. 2 EStG).- Tatsächliche Werbungskosten sind nicht abzugsfähig. Dafür wird demAktionär ein Sparerpauschbetrag in Höhe von EUR 801 bzw. beizusammenveranlagten Ehegatten/Lebenspartnern in Höhe von EUR 1.602eingeräumt.2. Natürliche Personen, die die Aktien im steuerlichen Betriebsvermögen oderüber eine gewerbliche Personengesellschaft halten:- Die Bruttodividenden sind im Rahmen des Teileinkünfteverfahrens zu 60%steuerpflichtig. Damit in Zusammenhang stehende Betriebsausgaben können zu60% steuermindernd geltend werden.- Die erhobene deutsche Kapitalertragsteuer ist auf die Einkommensteuerunbegrenzt anrechenbar; selbst eine Erstattung ist möglich, falls keineEinkommensteuer anfällt (§ 36 Abs. 4 EStG).- Die nicht weiter einem Ermäßigungsanspruch unterliegende chinesischeQuellensteuer ist innerhalb der Grenzen des § 34c EStG auf dieEinkommensteuer, die auf die ausländischen Einkünfte aus China entfällt,anzurechnen (sog. per-country-limitation, § 68a EStDV). Damit mindernBetriebsausgaben in wirtschaftlichem Zusammenhang mit der Dividende dasAnrechnungsvolumen. Sollte keine Einkommensteuer entstehen (z.B. wegenInlandsverlusten), ist die chinesische Quellensteuer nicht anrechenbar; eineErstattung ist nicht möglich. Auf Antrag ist im Rahmen der Steuererklärunganstelle der Anrechnung ein Steuerabzug bei der Ermittlung der Einkünftemöglich.- Gewerbesteuerlich sind die Dividenden grds. zu 100% zu erfassen, wenn dieBeteiligung (am Nennkapital) zu Beginn des Erhebungszeitraums (1. Januar)weniger als 15% betragen hat.3. Körperschaftsteuersubjekte (u.a. körperschaftsteuerpflichtigeKapitalgesellschaften):- Bei Körperschaftsteuersubjekten ist die Bruttodividende grundsätzlichvollständig körperschaftsteuerpflichtig, außer die Beteiligung hat zu Beginndes Kalenderjahres 10% oder mehr betragen. Umfasst die Beteiligung 10% odermehr, sind die Bruttodividenden effektiv zu 95% von der Körperschaftsteuerbefreit.- Betriebsausgaben im Zusammenhang mit den Dividenden können grundsätzlichberücksichtigt werden.- Die deutsche von der auszahlenden Stelle einbehaltene und abgeführteKapitalertragsteuer kann stets auf die Körperschaftsteuer angerechnetwerden; selbst eine Erstattung ist möglich, falls keine Körperschaftsteueranfällt (§ 36 Abs. 4 EStG).- Die nicht weiter einem Ermäßigungsanspruch unterliegende chinesischeQuellensteuer ist innerhalb der Grenzen der § 26 Körperschaftsteuergesetz(KStG), § 34c EStG auf die Körperschaftsteuer, die auf die ausländischenEinkünfte aus China entfällt, anzurechnen (sog. per-country-limitation, §68a EStDV). Damit mindern Betriebsausgaben in wirtschaftlichem Zusammenhangmit der Dividende das Anrechnungsvolumen. Sollte keine Körperschaftsteuerentstehen (z.B. wegen Inlandsverlusten), ist die chinesische Quellensteuernicht anrechenbar; eine Erstattung ist nicht möglich. Auf Antrag ist imRahmen der Steuererklärung anstelle der Anrechnung ein Steuerabzug bei derErmittlung der Einkünfte möglich.- Gewerbesteuerlich sind die Dividenden zu 100% zu erfassen, wenn dieBeteiligung (am Nennkapital) zu Beginn des Erhebungszeitraums (1. Januar)weniger als 15% betragen hat.Bei ausländischen Aktionären kann die chinesische Quellensteuer in Höhe von10% ggf. nach den nationalen Steuervorschriften des jeweiligen Landes bzw.den Vorschriften eines entsprechenden Doppelbesteuerungsabkommens auf eineauf die Dividende anfallende Steuer des jeweiligen Landes angerechnetwerden.Wir weisen darauf hin, dass die obigen Ausführungen überblicksartig sind undim konkreten Einzelfall aufgrund von Besonderheiten im Sachverhalt nichtnäher erläuterte Ausnahmen greifen können.Dem Anleger wird empfohlen, sich von einem Angehörigen der steuerberatendenBerufe über die konkreten steuerlichen Folgen seines Investments beraten zulassen.Frankfurt am Main, im August 2021Haier Smart Home Co., Ltd.[1] Siehe https://www.bzst.de/SharedDocs/Downloads/DE/EU_OECD/anrechenbare_ausl_quellensteuer_2021.pdf ---------------------------------------------------------------------------17.08.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Haier Smart Home Co.,Ltd. Haier Industrial Park, Laoshan District 266101 Qingdao China Telefon: +49 6172 9454 143 Fax: +49 6172 9454 42143 E-Mail: y.sun@haier.de Internet: smart-home.haier.com ISIN: CNE1000031C1, CNE000000CG9 (A-share), WKN: A2JM2W Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1226831 Ende der Mitteilung DGAP News-Service---------------------------------------------------------------------------1226831 17.08.2021° © dpa-AFX 2021

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